Meine Erfahrung mit dem Schreiben

Schreiben war für mich immer schon eine reizvolle Herausforderung und etwas, das ich gern tat. Ich hatte das Glück, dass mich meine Lehrer förderten und ermutigten. Trotzdem war ich vor der ersten, wissenschaftlichen Abschlussarbeit nervös. Das war etwas anderes, Neues, von dem keiner so recht wusste, was da von einem erwartet wurde und wie so eine Arbeit auszusehen hatte. Doch das änderte sich, als ich mich genauer mit dem Thema beschäftigte und es zunehmend interessanter fand. Hilfreich waren auch die Gespräche mit anderen, die Hinweise meines Dozenten und der Mut, es einfach zu probieren.

Nach meiner ersten Abschlussarbeit dachte ich, dass das auch meine letzte sein würde. Doch allmählich fand ich Geschmack an der Sache.

Inzwischen habe ich insgesamt sechs Abschlussarbeiten verfasst, aus denen später drei Bücher entstanden sind - zwei davon zum Schreiben von Abschlussarbeiten. Ich habe auch andere dabei unterstützt, ihre Arbeiten zu beginnen, weiterzuschreiben und fertigzustellen.

Was ist Schreiben? Diese Frage habe ich einmal so beantwortet: "Schreiben ist wie mit jemandem reden, der nicht da ist, den es wirklich gibt oder auch nicht, und ihm das erklären, was er wissen will - oder auch nicht." (Huber 2015, S. 285) (siehe Bücher)